Immer wieder liest man in der Zeitung, dass irgendwo ein Wallaby ausgebüchst ist. Dies kann aufgrund einer Verkettung von unglücklichen Umständen prinzipiell wohl jedem passieren, auch wenn man viel Wert auf ein sicheres Revier gelegt hat (und man dadurch das Risiko natürlich entsprechend minimieren kann).

Was einerseits für den Besitzer ein Problem bzgl. des Wieder-Einfangens darstellt, kann auch schnell zu einer kostspieligen Angelegenheit werden, wenn z. B. das Wallaby auf der Flucht einen Verkehrsunfall verursacht, z. B. in ein Auto oder gar ein Motorrad läuft. Hier denkt man dann schnell an entsprechende Haftpflichtversicherungen, wie sie z. B. für Hunde oder Pferde angeboten werden.

Erfahrungsbericht aus Deutschland

Einige kleinere Tiere kann man meist mit der Privathaftpflicht mitversichern lassen. Mit meiner Nachfrage nach (Mit-)Versicherung von Wallabies bin ich jedoch bisher eher auf ungläubiges Staunen, denn auf konkrete Angebote gestoßen. Eine Versicherungsgesellschaft legte pi mal Daumen (aufgrund der fehlenden Risikoerfahrung) 250 Euro pro Pärchen fest, was mir jedoch viel zu hoch erscheint. Eine andere Gesellschaft lag da mit 112 Euro pro Tier auch nicht viel besser. Letztendlich fanden wir doch noch eine Versicherung, die die Wallabies zu einem einigermaßen annehmbaren Preis versicherte - wenn auch nur in Verbindung mit der normalen Privathaftpflicht. Hier zahlen wir nun einen Aufpreis in Höhe der Familien-Haftpflicht für bis zu 4 Tiere in privater Hobby-Haltung (d. h. ca. 80 € für einen Premium-Tarif und nochmal 80 € für die Wallabies). Dies ist zwar angesichts des Risikos durch Wallabies immer noch viel, aber immer noch billiger, als einen Auto-, Motorrad-, oder gar damit verbundenen Personenschaden durch entkommene Wallabies zu bezahlen ;-).